Vorbereitungsseminar

Hier dann auch (mit etwas Verspätung) mein Bericht über unser Vorbereitungsseminar.

Stolz tragen wir unsere DRK T-Shirts

Das Seminar dauerte von Sonntag bis Samstag und fand im DRK Bildungszentrum in Teterow statt. Falls einer schon mal in der „Metropole“ Teterow war, was ich bezweifle, weiß er ja bestimmt wie wahnsinnig aufregend es dort ist. Nein, das ist natürlich nur ein Spaß. Viel hat Teterow an sich leider nicht zu bieten, wobei der Badesee ein ganz entspannter Ort ist, wenn man sich von der Dorfjugend nicht ablenken lässt. Dennoch war die Woche, die ich mit 21 weiteren Freiwilligen und unseren Betreuern (Katharina und Marco) verbringen durfte einfach super schön und vorallem alles andere als langweilig!

Als alle so nach und nach ankamen – aus allen Ecken Deutschlands (von Basel bis Rostock war alles dabei), war die Stimmung von Anfang an locker vertraut und entspannt. Beim Abendessen saßen wir alle zusammen und haben erst einmal alle wichtigsten Informationen über uns ausgetauscht und sehr sehr viel gelacht. Wir haben die Woche in zweier Zimmern verbracht, und ich war mit Sarah in einem Zimmer die ich schon vom Bewerbertag kannte.

Mit Ella beim Sightseeing im Teterower Ummland

Allgemein kamen wir alle super zu Recht miteinander und es wurde am Ende natürlich auch eine Whats App Gruppe erstellt, damit wir auch weiterhin in Kontakt bleiben können, denn nicht alle aus dem Seminar gehen nach Israel…leider…auch Dänemark, Italien und Polen war dabei. Es werden noch weitere vier von denen die ich auf dem Seminar getroffen hab, in dem gleichen Krankenhaus wie ich arbeiten.

Nach dem Abendbrot gab es dann nochmal eine offizielle Vorstellungsrunde mit kleinen Spielchen, um sich alle Namen merken zu können. Und danach war das Programm für den Tag auch schon wieder abgehakt. Das offizielle Programm.

Aber ins Bett wollten wir noch nicht, also haben wir uns noch gemeinsam mit etwas zum Trinken raus gesetzt und bis spät in die Nacht geredet.

Und am Montag begann dann das richtige Programm für die Woche. Am Montag haben wir erst einmal alle organisatorischen Punkte  abgehakt, wie z.B. unseren Vertrag oder das Visum und vieles mehr. Über den Tag hinweg wurde dann fleißig Volleyball gespielt.

Die Abende war jeden Tag ähnlich lang und lustig. Die Nachmittage haben wir bei dieser unendlichen Hitze meistens am See verbracht.

Die nächsten Tage wurden dann glücklicherweise etwas spannender, was die Themen anging. Wir haben viel über das Land Israel und die Reisemöglichkeiten erfahren. Hierfür haben wir sogar Besuch von einem Israeli bekommen der ein FSJ in Deutschland absolviert und uns sehr viele Insider Tipps geben konnte. Außerdem haben wir uns viel mit den Themen interkulturelle Aspekte, Gesundheitsvorsorge, Stressvorsorge und Umgang mit eigenen Grenzen beschäftigt. 

Zum letzten Thema stand auch ein Besuch im Hochseilgarten an, um gleich einmal die eigenen Grenzen austesten zu können. Dies war für mache mehr und ander weniger der Fall.

Weiter ging es auch mit den Kompetenzen, die wir für den Einsatz brauchen und welche wir mitbringen, mit dem Umgang über Konflikten und wie Stereotype und Vorurteile sich negativ und unterbewusst auf die Psyche auswirken. Außerdem habe wir die Themen Motivation und Ziele behandelt. Selbstverständlich wurde noch viel mehr besprochen, doch ich zähle jetzt besser nicht alles im Detail auf, sonst wird der Bericht viel zu lang. Bei dem Besuch von Leander – einem Ehemaligen Freiwillen – wurde alles nochmal realer und greifbarer für uns, das war echt super interessant und hilfreich was er uns erzählt hat.

Am letzen Abend haben wir alle gemeinsam gegrillt und Johanns 18. Geburtstag ausgiebig gefeiert und sind noch! länger als sonst wach geblieben und haben getanzt, getrunken, gelacht und geredet. Am letzten Tag haben wir nochmal ein wenig alles wiederholt was wir die Woche über Neues gelernt haben und dann kam auch schon langsam der Abschied (bei dem sogar bei manchen die Augen nicht trocken blieben). Aber ich hoffe, dass wir uns in Israel alle mal wieder sehen können und ansonsten spätestens zum Rückkehrerseminar im nächsten Jahr. (V.a. die nicht Israelis!)

Insgesamt habe ich in der Woche nicht nur viel gelernt und super viele neue Leute kennengelernt sondern vorallem wurde es jetzt so richtig real und greifbar für mich und alle anderen.

So, das wars dann erst einmal über mein Vorbereitungsseminar. Ich weiß, der Bericht ist sehr lang geworden, aber glaubt mir er hätte noch sehr viel länger sein können, so viel haben wir in der einen Woche gemeinsam erlebt. Wenn ihr also noch Fragen habt, hinterlasst mir doch einfach einen Kommentar oder eine E-Mail.

Eure Paula

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