Yalla – Mizpe Ramon ruft

Mizpe Ramon ist eine israelische Stadt im Süden Israels. Es liegt in der Negev Wüste etwa 80 km südlich von dem Örtchen Be’Er Schewa, was übersetzt sieben Brunnen bedeutet. Es ist ein kleines Dorf inmitten der Wüste. Drum herum nur Bananenplantagen, Dattelplantagen und pure Wüstenlandschaft. Ein ruhiges Dorf. Einfamilienhäuser, gemütliche Hostels, schicke Hotels mit Poolanlagen. Und soweit das Auge reicht wunderschöne Naturgesteine, im Frühling blühende Pflanzen und natürlich der etwa 40km lange und zwischen 2 und 10 km breite Grater, welcher schon vor mehreren hunderten von Jahren durch Erosion entstanden ist.

Das konnten wir uns natürlich nicht entgehen lassen. So haben die Isa und ich beschlossen einen längeren Wochenendausflug dorthin zu unternehmen. Wie immer haben wir herum gefragt, wer uns denn begleiten will oder wer die Ehre hat uns begleiten zu müssen oder zu dürfen…je wie man es nimmt (;.

Am Ende kam eine schöne Gruppe zusammen-nicht zu groß und nicht zu klein und vor allem die perfekte Kombination aus Menschen. Lisa und ich sind am Donnerstag nach der Arbeit direkt mit dem Zug nach B´eer schewa und von dort aus mit dem Bus nach Mizpe Ramon gefahren. Angekommen haben wir im Dunkeln nach einem Platz zum Campen gesucht. Beim ersten Campingplatz wurde uns erklärt das es noch nicht Zeit zum Campen ist und wir unser Zelt nicht aufbauen können. Da haben wir natürlich ein wenig Angst bekommen. Auf gut Glück sind wir dann zum nächsten Hostel gelaufen, die haben uns super lieb empfangen und uns eine Camp Gelegenheit für die zwei Nächte gegeben.



Ein echt mega tolles Hostel – super Gefühle kamen hoch, eine tolle Gemeinschaft und alles war einfach perfekt. Eine Küche, schöne bunte Wände, Hängematten und vor allem fließend Wasser und warme Duschen. Luxus pur 🙂 Nachdem wir uns noch ein schönes Abendessen gemacht haben, neue Leute kennen gelernt haben, etwas Wein getrunken haben, und dann glücklich in unsere Bett gefallen sind haben wir leider die ganze Nacht gefroren. Doch die warme Dusche am Morgen hat alles wieder gerettet. Wir haben uns ein Vesper gepackt, einen Kaffee getrunken und sind dann auf zum Krater gelaufen. Dort haben wir unser Frühstück zu uns genommen- die Aussicht? Weder in Worten noch in Bildern zu beschreiben. Einfach unglaublich wunderschön.

Nachdem wir noch ein wenig durch die Gegend gewandert sind, die Natur auf uns wirken haben lassen und schöne Mädchen Gespräche geführt haben sind auch die Jungs zu uns gestoßen. Mit ihnen haben wir noch ein wenig die Natur erkundet und eine kleine Wanderung unternommen, um dann am Kamelfelsen den Sonnenuntergang gemeinsam mit Amelie und ihrer Familie zu genießen. Am Abend sind wir dann zurück ins Hostel gelaufen wo wir das Schabbat Dinner zu uns genommen haben und mit allen anderen Hostel Gästen spannende Unterhaltungen geführt haben.

Echt eine sehr empfehlenswerte Erfahrung. Nicht nur dass, das Essen unheimlich lecker war, sondern auch das Gefühl der Gemeinschaft die dort geherrscht hat war einfach unbeschreiblich. Wir haben noch einen weiteren schönen Abend zusammen verbracht und sind wieder gemütlich ins Bett gegangen.

Am nächsten Tag sind wir ein wenig wandern gegangen und haben einfach noch mal alles auf uns wirken lassen. Es war echt ein total toller Ausflug mit wundervollen Menschen. Wir waren Eis essen und haben uns einfach in der Natur unterhalten. Leider haben wir es nicht mehr zur Alpaka Farm geschafft…aber das ist nur einer von vielen Gründen nochmal dort hin zu gehen. Echt super schön alles. Ein Ausflug dorthin lohnt sich auf jeden Fall für alle mit so einer tollen Gruppe wie wir es waren.

Auch sonst ist momentan echt alles super. Langsam kommt der Frühling und es wird warm. Man hat sich nun richtig eingelebt und auf der Arbeit weiß man auch schon alles was man tun kann. Es ist echt super toll, nur manchmal ist es ein wenig zu eingelebt wenn ihr versteht was ich meine. Es kommt so ein Alltagstrott rein, aber mit solchen Reisen wie dieser oder auch einfach einer tollen Nachmittags Unternehmung kann man diesem Alltagstrott ganz einfach entkommen.

In den letzten zwei Wochen habe ich unterschiedliche Sachen unternommen. Wir haben eine Überraschungspartys geschmissen.


Wir waren im Nationalpark im Zoo auf Safari am Wahltag.

Ich war in verschiedenen Cafés mit unterschiedlichen Leuten.


Wir hatten interessante Seminartage über die ich aber noch eigene Artikel verfassen werde. Wir waren schön essen und hatten tolle Gespräche untereinander. Die Arbeit ist auch ganz normal, wobei die Grundstimmung etwas festlich ist, aufgrund des aufkommenden Feiertags Purim.


Wir haben schon an einer Purimparty vom Krankenhaus teilgenommen.


Ich wünsche euch noch eine schöne Woche und ein schönes Wochenende Ich hab euch ganz arg lieb und vermisse euch! 

Schöne Grüße aus dem sonnigen TEL AVIV- Euer Paulchen!

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paula@ohmle.de

Comments

Wolfgang Doster
März 5, 2020 at 9:28 pm

Es ist immer wieder erfrischend, deine Beiträge zu lesen.
Sobald die Einreisesperre aufgehoben ist, kommen wir.
Viele Grüße aus Dornstadt – Dein Opa



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Jetzt wird getimnat!

Februar 19, 2020

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