Über die letzten Wochen

Ich hatte mich ja jetzt lange nicht gemeldet…..aber ich möchte euch ja auch die letzte Zeit in Israel nicht vorenthalten, nur weil ich jetzt wieder (vorübergehend) in Deutschland bin. So sitze ich nun im Zug und reise quer durch mein Heimatland um Erntehelfer zu sein wo ich eingentlich geplant hatte gerade für 20 Tag einen Rundtrip mit der Kathy durch Jordanien zu machen.

Das letzte mal wo ich etwas berichtet hatte war am 05.03.20 über den Wochenendausflug zum MitpeRamon…ich hoffe ich bekomme von dort bis zum Rückflug alles zusammen.

Zu erwähnen ist, das in dieser Zeit Corona immer präsenter wurde, das öffentliche Leben immer mehr herunter gefahren wurde, die Arbeit sich verändert hatte, wir sehr unfrei waren, Freunde von uns in Isolation waren und mit Lebensmitteln und Liebe versorgt werden mussten und das Schwert der Heimfahrt über uns schwankte..und trotzdem war es ne richtig geile Zeit!-aber wie immer in Corona Zeiten muss man bedenken: es ist zwar echt richtig blöd, doch uns geht es gut und wir müssen für uns das bester draus machen und versuchen auch anderen die Laune zu heben und den Tag zu versüßen die noch Schwarz sehen.

So haben wir weiterhin ganz normal Teenager Freiwilligen Dinge gemacht. Wir haben Partys gefeiert, Barbecues organisiert, Geburtstage celebriert, Weinabende gemacht, gemeinsam gekocht und gefrühstückt, sind künstlerisch aktiv geworden, haben PURIM (Israelischer Fasching) gefeiert und uns verkleidet und Valerie und ich waren sogar noch auf einer Safari Tour(:

Wir waren brunchen, haben Kuchen gebacken, Wein getrunken, Sofas von unseren sehr netten Nachbarn geschenkt bekommen, Faschingskostüm bei Faschingspartys im Krankenhaus getragen, gearbeitet, munter fröhlich unseren Jordanien Urlaub geplant…

und es war toll! Ach ja kurz vor knapp habe ich mir noch meinen gerissen Meniskus operieren lassen….ich hatte echt tolle Freunde da, wie eine Familie wow, danke echt…auch Mina und Manu die meine Koffer ( man brauchte Plural) und mich wieder heil mit einem der letzten Flugzeuge nach Deustchland geflogen haben. Und meine Eltern die mich mit offensten Armen empfangen haben.

Danke-für alles-danke Mama und Papa- danke dem DRK-danke der IVA und dem Ichilov Hospital Tel Aviv-danke allen die mit mir bei diesem Abenteuer waren-danke dem Leben, das wir lernen müssen so zu nehmen wie es kommt, denn manche Dinge könne wir nicht ändern, und das letzte Jahr war ein Geschenk des Lebens das ich auch nicht hätte ändern wollen(:

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paula@ohmle.de

Comments

Wolfgang Doster
Mai 12, 2020 at 8:20 pm

Prima, liebe Enkelin.
Wir sind schon auf den ersten Bericht über Feldarbeit und Pflege von Kühen und Schweinen gespannt. Vielleicht kannst du auch in der Käserei mitarbeiten und dich zu einer Expertin für Käse entwickeln.
Mach es gut und bleibt weiterhin fröhlich und offen für Neues.
Dein Opa aus Dornstadt



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